Gemeinsam konnten zahlreiche Themen zur Zukunft des Waldes und der Forstwirtschaft in NRW erörtert werden. Für den Gemeindewaldbesitzerverband nahmen der Vorsitzende Christoph Ewers sowie Geschäftsführer Bernd Düsterdiek am Termin teil. Die geplante Novelle des Landesforstgesetzes, die an die NRW-Waldstrategie 2026 anknüpft, zielt aus Sicht des Kommunalwaldes in vielen Punkten in die richtige Richtung. So ist es zu begrüßen, dass der Gesetzentwurf eine aktive Waldbewirtschaftung nicht in Frage stellt und die Unterstützung der Waldbesitzer bei den zentralen Zukunftsaufgaben der Wiederbewaldung und der Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel in den Mittelpunkt stellt. Auch die zukünftigen Rahmenbedingungen der forstlichen Förderung sowie die weitere Umsetzung europäischer Rechtsakte (EUDR und EU-Wiederherstellungsverordnung) müssen weiter diskutiert und vor allem flexibel und unbürokratisch umgesetzt werden. Gemeinsames Ziel von Land und Verbänden ist es, den Wald in Nordrhein-Westfalen zukunftsfest aufzustellen. Hierzu gehören auch schlüssige Konzepte zur Waldbrandprävention. Dies haben die dramatischen Waldbrände in diesem Hitzesommer deutlich vor Augen geführt. Daher wird der konstruktive Austausch mit Ministerin Silke Gorißen auch zeitnah fortgesetzt. (im Bild: WBV-Vorsitzender Christoph Ewers; Ministerin Silke Gorißen; WBV-Geschäftsführer Bernd Düsterdiek; Staatssekretär Dr. Martin Berges.


