Modulbauweise zur Unterbringung von Flüchtlingen

Für die Kommunen wird es tagtäglich schwieriger, weiteren Wohnraum für die ankommenden Flüchtlinge zu finden und nutzbar zu machen. Aufgrund der kurzfristigen Zuteilung von Flüchtlingen besteht ein akutes Problem bei der Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten sowie der erforderlichen Ausstattung. Zudem steigen die Marktpreise etwa für Wohncontainer stark an.

Mit dem Konzept „Wohnhäuser in Holzmodulbauweise zur Unterbringung von Flüchtlingen“ bietet sich nun die Möglichkeit, neben der Nutzung bereits bestehenden Wohnraums, neue winterfeste und Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen, die vor Ort schnell aufgebaut und flexibel eingesetzt und jederzeit erweitert werden können.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, dessen Tochtergesellschaft Kommunalberatung sowie mit Unterstützung der Stadt und Verbandsgemeinde Konz Architekten mit der Entwicklung eines Holzbaumoduls als Wohnhaus für Flüchtlinge entwickelt. Das Konzept wird nun weiteren interessierten Kommunen zur Verfügung gestellt.

Das Modulhaus hat ein Außenmaß von 5,6x5,6 Meter. Es bietet auf zwei Etagen Platz für etwa acht Bewohner. Die Realisierung ist für die meisten Zimmer- und Schreinerbetriebe mit ihrer vorhandenen Maschinenausstattung möglich. Die Fertigung kann in der jeweiligen Region vergeben werden.

Die Genehmigung der Häuser dürfte nach den jeweiligen Landesbauordnungen im Vereinfachten Verfahren erfolgen. Die technischen Details für den Hausbau sind planerisch vorgegeben. Lediglich das Genehmigungsverfahren muss durch einen örtlichen Architekten erfolgen. Das Modulhaus erfüllt zudem die Anforderungen der EnEV und des EEWärmeG. Hinzu kommt, dass Brandschutz ohne weitere besondere Maßnahmen gewährleistet werden kann, selbst dann, wenn die Wohnhäuser aneinandergereiht werden.

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