Die Waldzustandserhebung 2025 zeigt: Der Wald stabilisiert sich nur langsam und hat sich von den Dürrejahren 2018 bis 2020 weiterhin nicht erholt. Besonders kritisch bleiben die Schäden bei Eiche und zunehmend auch bei der Kiefer. Aus Sicht der kommunalen Waldbesitzer ist deshalb politisch entscheidend:
- Der Waldumbau zu klimaresilienten Mischwäldern muss langfristig und verlässlich gefördert werden.
- Förderprogramme wie GAK und „Klimaangepasstes Waldmanagement“ müssen ausreichend ausgestattet und unbürokratisch gestaltet bleiben.
- Kommunale Wälder erbringen wichtige Leistungen für Klima, Wasser, Biodiversität und Erholung – diese Gemeinwohlleistungen brauchen eine stärkere finanzielle Anerkennung.
- Die Kosten für Wiederaufforstung, Pflege, Verkehrssicherung sowie den Umgang mit Schädlingen und Klimafolgen steigen weiter und dürfen die Kommunen nicht allein tragen.
- Nachhaltige, aktive Waldbewirtschaftung bleibt unverzichtbar, um stabile und widerstandsfähige Wälder für kommende Generationen zu sichern.
Der vollständige Bericht ist hier abrufbar:
BMLEH - Wald in Deutschland - Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2025

