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Waldbesitzerverband

der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen  e.V.

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Aktuelles

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Hier finden sich aktuelle Nachrichten zum Kommunalwald.

 
Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann; Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführer Gemeindewaldbesitzerverband NRW e. V., Geschäftsführendes Präsidialmitglied DStGB, Berlin Bernhard Halbe, Vorsitzender des Gemeindewaldbesitzerverbandes NRW e. V., Bürgermeister der Stadt Schmallenberg Ute Kreienmeier, Stellv. Geschäftsführerin Gemeindewaldbesitzerverband NRW e. V.

Stürme, Hitze, Dürre, Borkenkäferkalamität, Waldsterben 2.0 - Ohne starke Wälder kein Klimaschutz - Aktionsplan von Bund & Ländern erforderlich!

Angesichts der Schäden in den deutschen Wäldern haben die für Forst zuständigen Ressortchefs aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen den Bund aufgefordert, in den nächsten vier Jahren den Ländern 800 Mio. Euro als Finanzhilfen zur Verfügung zu stellen. Die für den Forst zuständigen Landwirtschaftsminister von CDU und CSU einigten sich am 01. August 2019 bei ihrem Treffen auf einen Masterplan für Deutschlands Wälder, die „Moritzburger Erklärung“. Das Papier wurde auch von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner angenommen. Diese kündigte an, noch im August zu einen „Nationalen Waldgipfel“ einzuladen, der im September stattfinden soll.

Deutscher Kommunalwald fordert Pakt mit Holzindustrie und Politik!

Der Städte- und Gemeindebundes NRW und der Gemeindewaldbesitzerverbandes NRW haben für die kommunale Auftragsvergabe im Bereich der Holzvermarktung und Waldbetreuung eine Auslegungshilfe veröffentlicht. Diese kann im Anhang abgerufen werden.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am 08. November 2018 insgesamt 25 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre zur Bewältigung von Trockenschäden im Wald bewilligt. Der Schwerpunkt im parlamentarischen Verfahren lag beim Bundeslandwirtschaftsetat auf Anpassungen bei der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)". Die Haushaltspolitiker gehen davon aus, dass sich die Bundesländer in gleicher Höhe beteiligen werden. Mit der Änderung der GAK wird die Rechtsgrundlage zur Unterstützung des kommunalen und privaten Waldbesitzes bei der Bewältigung von Klimawandelfolgen geschaffen.  Der DStGB begrüßt die zusätzlichen Bundesmittel und Hilfszusagen als ersten Schritt in die richtige Richtung. Ob die Dürrehilfen jedoch auskömmlich sind, wird sich nach Einschätzung des DStGB erst in Abhängigkeit vom weiteren Schadensverlauf in den kommenden Monaten zeigen.

Wernigerode. Die Vertreter des Deutschen Kommunalwaldes fordern vom Bund und den Ländern ein Bündel von Hilfsmaßnahmen für die von der Dürre und Hitze geschädigten kommunalen Forstbetriebe. „Die Situation in den Wäldern nach den Herbststürmen 2017, dem Orkan „Friederike“ am 18. Januar 2018 und der extremen Hitze- und Dürreperiode mit anschließender Borkenkäferkalamität in diesem Jahr ist dramatisch.